Unsere Projekte

Unsere Blindenführhündin "Maila" ist aus den Sommerferien zurück
Ich bin jetzt 9 Monate alt, ganz schön gewachsen und habe viel gelernt. Mittlerweile beherrsche ich nicht nur die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ oder „Bei Fuß“, die jeder Hund können sollte, sondern auch jede Menge „Blindenführhunde-Tricks“. Zum Beispiel kann ich auf das Kommando „Such Treppe“ Treppen finden. Treppen die nach oben führen zeige ich dann an, indem ich mich mit den Vorderpfoten auf die erste Stufe stelle und so verweile. Treppen die nach unten führen zeige ich durch abruptes Stehenbleiben oder Hinsetzen an. An Bordsteinen halte ich immer an und betrete die Straße erst, wenn mir mein Mensch das signalisiert. Nachdem wir auf der Straße sind folgt das Kommando „Bord“, woraufhin ich selbstständig zur anderen Straßenseite laufe, dabei Hindernissen wie parkenden Autos, Pfeilern oder Mülleimern ausweiche und das Erreichen des Bordsteins wieder durch Aufstellen meiner beiden Vorderpfoten und Verweilen signalisiere. Wenn ich später ein sogenanntes Führgeschirr trage merkt mein Führhundhalter am Bügel, dass mein Oberkörper nun höher steht, als meine Hinterhand. Das sind nur einige der Sachen, die ich nun schon gelernt habe. Ich kann auch schon freie Sitzplätze finden, Dinge festhalten und tragen, bis sie mir wieder abgenommen werden, mich auf Kommando lösen, auf Kommando Bellen und einiges mehr. Momentan üben wir Ampeln und Bushaltestellen zu finden. Ich begleite mein Frauchen jeden Tag zur Arbeit in die Tierklinik und verbringe dort den Tag mit meinen Hundekollegen im Büro. In meinen Sommerferien habe ich aber natürlich noch einiges außerhalb des Büros erlebt. Ich war im Urlaub an der Ostsee, bin dort gesegelt, gaaaanz viel geschwommen, habe den halben Strand umgegraben, viele neue Freunde kennengelernt, war auf einer Hochzeit und habe viele Kühe getroffen. Kühe mag ich sehr, die gibt es nämlich bei der Arbeit meines Frauchens auch. Genau wie Alpakas, Pferde, Schweine, Schafe und Ziegen. Das alltägliche Leben ist für mich überhaupt kein Problem, egal ob Einkaufen im Supermarkt oder Technikladen, Besuch im Restaurant oder beim Arzt. Ich freue mich überall dabei sein zu dürfen! Nach den Sommerferien hoffe ich, auch endlich wieder in die Berufsschule gehen zu können. Bis dahin!

Ausbildung der zukünftigen Blindenführhündin "Maila"
am OSZ Gesundheit I

Hallo! Mein Name ist Maila und bald ist mein erster Schultag. Ich bin schon 9 Wochen alt, aber ziemlich aufgeregt. Ich bin nämlich die einzige Hunde-Schülerin am OSZ Gesundheit I.

Wie alle anderen auch, bin ich hier um viel zu lernen. Ich muss erstmal alles kennenlernen und weiß noch nicht immer wie ich mich verhalten soll. Ich gebe mir aber große Mühe eine gute Schülerin zu sein und freue mich schon riesig! Wenn ich mal groß bin werde ich nämlich Blindenführhund, auch Blindengeleithund genannt.

Für Menschen mit einer Sehbehinderung sind Hunde wie ich es mal werde nicht „nur“ ein Freund, sondern deren Augen im Alltag. Wir erledigen viele Dinge, die diesen Menschen ohne uns schwerer fallen, oder wofür sie die Hilfe eines Anderen brauchen würden. Damit ich mich von klein auf an alles was zu einer Schule gehört gewöhnen kann, komme ich mit in die Berufsschule.

Wichtig ist zum Beispiel, dass ich während des Unterrichts auf meinem Platz liegen bleibe und lerne, nicht allen anderen Menschen „hallo“ zu sagen oder mit jedem spielen kann. Damit ich mich gut konzentrieren kann ist es wichtig, dass mich keiner füttert, streichelt oder anspricht, wenn ich mein Tuch oder Geschirr trage. Später muss ich nämlich auf meinen Menschen aufpassen, der sich zu 100 % auf mich verlässt. Dabei darf ich mich auf keinen Fall ablenken lassen. Sollte ich nichts von dem tragen, freue ich mich aber natürlich euch kennenzulernen!


Projekt zur Förderung der Lernoortkooperation (LOK) am OSZ Gesundheit

"Unsere Azubis - unsere Zukunft!"

 

Warum LOK am OSZ Gesundheit I?

  • Stärkung der systematischen Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und der Berufsschule in der Ausbildung der Zahnmedizinischen Fachangestellten
  •  Stärkung der Kooperation mit der Zahnärztekammer
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Ausbildungspraxis und Schule

Wie sieht die LOK am OSZ Gesundheit I aus?

 

Kommunikation über Austauschräume

  • Einführung, Erprobung, Evaluation und Weiterentwicklung eines Kommunikationsheftes
  • regelmäßige Ausbilderabende am OSZ Gesundheit I
  • Praxisbesuche der Lehrkräfte in den Ausbildungspraxen
  • Ausbildungsbeauftragte der ZÄK stellt sich in der Schule den Erstsemestern vor

Ausbau der Fachkompetenz an der Berufsschule über Kooperation mit zahnmedizinischem Fachpersonal

  • gemeinsame Fortbildungen von ausbildenden Zahnärzt*innen

  • Expertenbeiträge für den Unterricht

  • gemeinsame Weiterentwicklung des Lernfeldunterrichts

Einrichtung von zwei Modellklassen im Bildungsgang ZFA

 

Projektleitung – Ansprechpartner - Kontakt:

Frau Anja Seyfert anja.seyfert@osz-gesundheit.de

Frau Katja Wenzel katja.wenzel@osz-gesundheit.de

 

Weiterführende Informationen zum Berliner Pilotprojekt der Lernortkooperation unter:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=2ahUKEwi7jor-6P3nAhXDwqYKHc2UD7sQFjABegQIAhAB&url=https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fsen%2Fbildung%2Fschule-und-beruf%2Fberufliche-bildung%2Flok-ausbilden_in_schule_und_betrieb.pdf&usg=AOvVaw1djF8lfy7Dxd20W4eWTjty


GoEurope

In den vergangenen Jahren haben haben Auszubildende der Bildungsgänge KiG, MFA und TFA die Chance genutzt, während der Ausbildungszeit ein vier- bis sechswöchiges Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. GOEUROPE ist ein Arbeitsbereich innerhalb des Programms Erasmus + und vermittelt EU-geförderte Lernaufenthalte für  Auszubildende. Die Teilnehmenden zahlen einen überschaubaren Eigenanteil für die Reisekosten und die Organisation des Aufenthaltes. Das Team des Arbeitsbereiches GOEUROPE organisiert Unterkünfte, Praktikumsplätze und betreut die Teilnehmenden während des Praktikums. Einen Eindruck bietet der Bericht einer unserer Auszubildenden von ihrem Praktikum in Nordirland.

Wenn Ihre Neugier geweckt ist, können Sie Frau Wenzel ansprechen.


Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Bildungsurlaub zum Thema: "Digitalisiert die Welt?" -  Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Öffentlichkeit


Haus Kreisau

Demokratie und Mitbestimmung 

Seit einigen Jahren durchlaufen alle unsere Erstsemesterklassen in der dualen Ausbildung einen Projekttag zum Thema "Demokratie und Mitbestimmung", den die DGB-Jugend veranstaltet. An diesen Tagen werden Themen wie Gewerkschaften, Tarifvertrag, Mitbestimmungsmöglichkeiten und Ausbildungsprobleme vermittelt, die auch im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde aufgegriffen und vertieft werden. Da junge Gewerkschafftsmitglieder auftreten und ihre Sicht zur Diskussion stellen, ist ein anderer Zugang zu einem Themenfeld gegeben, mit dem sich junge Auszubildende erfahrungsgemäß eher schwer tun.


Drogen und andere Ablenkungen im Straßenverkehr

Inzwischen ist es schon Tradition, dass ein Team der Verkehrssicherheitsberatung zu uns ins Haus kommt und vor allem in den 2. Semestern und in den Klassen der Berufsvorbereitung ein Seminar zum Thema Verkehrssicherheit durchführt.


Signal e.V.

Der Verein SIGNAL e.V. veranstaltet seit vielen Jahren einen Projekttag zum Thema "Häusliche Gewalt" von Männern gegen Frauen. Gerade MFA und ZFA müssen sensibilisiert sein, Anzeichen bei Patientinnen zu erkennen, die Opfer von Gewalt geworden sind. "Was ist zu tun, wie geht man damit um, was macht man am besten?" sind Leitfragen dieses Projekttags.


Unser Heilkräutergarten


Die Kräuterspirale und der Paracelsusmensch auf dem Schulhof werden von Lehrkräften gepflegt. Sie dienten nicht nur der Verschönerung, sondern sind mit ihren Heilkräutern für die PKA-Ausbildung (Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte) wichtig. In den Grünanlagen um die Schule haben Künstlerinnen ihre Spuren hinterlassen und das Gelände in ein kleines Kunstwerk verwandelt.