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Fachangestellte(r) der Medien- und Informationsdienste Fachrichtung
Medizinische Dokumentation (FAMI MedDoku) FAMIS stellen sich vor Ausbildungsordnung Stundentafel Aktuelles Termine Links „FaMIs“ in der Fachrichtung Medizinische Dokumentation Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste Medizinische Dokumentation
Ich habe…
… Interesse an Medizin und medizinischen Abläufen.
… Kenntnisse im Umgang mit dem PC.
… Freude an der Arbeit mit verschiedensten Medien. … mindestens
einen sehr guten Realschulabschluss oder Abitur.
Ich kann… … gut im Team
arbeiten. … selbstständig
Lösungsansätze finden. … organisiert und
präzise arbeiten. … mit und für
Menschen arbeiten.
Ich bin bereit… … in
Stresssituationen den Überblick behalten. … mich auf dem
neuesten Kenntnisstand zu halten. … anderen meine
Ergebnisse zu präsentieren.
Wo kann ich mich bewerben?
Die Charité ist
derzeit der einzige Betrieb in Berlin-Brandenburg, der diese
zukunftsreiche Ausbildung anbietet. Es lohnt sich jedoch bei den
entsprechenden Stellen direkt nachzufragen, ob ein solches
Ausbildungsangebot in Erwägung gezogen wird oder konkret geplant ist.
Was lernt ein FaMI Med Doku im Betrieb? Die
Einsatzbereiche des FaMI Med Doku sind sehr vielseitig. Die folgende
Vorstellung der Ausbildungsinhalte bezieht sich erfahrungsbedingt auf
die Ausbildung am Universitätsklinikum Charité. Dort haben FaMI-Auszubildende
die Möglichkeit alle Gebiete der Medizin kennen zu lernen, sowohl die
Stationseinheiten als auch die klinischen und technologischen
Forschungseinrichtungen.
Fachkompetenz
Methodenkompetenz
Neben der
fachlichen Ausbildung wird auch großer Wert auf soziale Kompetenzen wie
Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit sensiblen
medizinischen Daten gelegt. Die dargestellten
Anforderungen und Kompetenzen zeigen, dass diese sehr umfangreich und
vielfältig sind. Sowohl der ausbildende Betrieb als auch die
Berufsschule sind hier gefordert und versuchen das Spektrum möglichst
umfassend abzubilden und alle relevanten Bereiche abzudecken.
Wie wird die Ausbildung durchgeführt?
-
3-jährige duale Ausbildung, d.h. 1/3 in der Berufsschule und 2/3 im
praktischen Betrieb
-
Ausbildungsvergütung wird gezahlt
-
i.d.R. keine Schichtarbeitszeit
-
schulischer Blockunterricht (3-4 Wochen am Stück)
-
praktische Projektwochen in der Berufsschule
Was vermittelt die Berufsschule? Die
berufsschulische Ausbildung findet hauptsächlich am OSZ Bürowirtschaft
und Verwaltung statt. In diesem Rahmen werden folgende Fächer
fachrichtungsüber-greifend unterrichtet:
Ab dem 2.
Lehrjahr findet der fachspezifische Unterricht der medizinischen
Dokumentation am OSZ Gesundheit I statt, um die notwendigen
medizinischen Fachkompetenzen zu erwerben.
Fachkompetenz Im Mittelpunkt
stehen die berufsfachlichen Inhalte des Arbeitsortes „Krankenhaus“ und
„Klinische Forschung“: Patientendokumentation, damit verbundene
gesetzliche Pflichten, medizinische Klassifikationen (z.B. ICD 10, DRG).
Unabhängig vom Arbeitsort sind stets medizinische Grundkenntnisse
erforderlich, zu deren theoretischer Vermittlung die Berufsschule stark
beiträgt.
Sozialkompetenz Stand für die
Arbeitgeber früher die fachliche Kompetenz absolut im Vordergrund, wird
heutzutage sehr viel Wert auf die Sozialkompetenzen wie z.B.
Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit gelegt. Im
Berufsschulunterricht spiegelt sich dies bspw. Durch viele Übungen und
Teamarbeit wider.
Methodenkompetenz Zur
Methodenkompetenz gehören Recherchetechniken zur Informationsbeschaffung
aber auch Allgemeinfertigkeiten wie der Umgang mit Office-Software und
Internet. Für den Umgang mit internationalen Quellen/Datenbanken sind
gute Englischkenntnisse notwendig, welche im Unterricht ausgebaut
werden. Auf all diese Aspekte versucht der berufsschulische Unterricht Rücksicht zu nehmen. Die Unterrichtsform unterstützt den Schüler selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln. Ein praxisorientierter Projektunterricht ist in dieser Hinsicht besonders anerkannt. Mindestens einmal im Berufsschuljahr finden Projektwochen statt, in denen reale Kundenaufträge bearbeitet werden, dazu gehören:
Am Ende der Ausbildung... Die Ausbildung
wird i.d.R. nach 3 Jahren mit einer schriftlichen und einer mündlichen
IHK-Prüfung beendet. Für die IHK-Abschlussprüfung sind nur die Themen
der Medizin und Medizinischen Dokumentation sowie Wirtschafts- und
Sozialkunde relevant. Nach Abschluss erhält man folgende Dokumente:
Schulabschlusszeugnis, IHK-Prüfungszeugnis und Arbeitszeugnis des
Ausbildungsbetriebes.
In den Jahren
2006 und 2010 wurden zwei FaMI-Auszubildende der Charité bzw.
Schülerinnen der beteiligten Berufsschulen als „Deutschlands beste
Azubis“ in ihrer Fachrichtung ausgezeichnet.
Nach der Ausbildung... Aufgrund der
geringen Anzahl an Auszubildenden bzw. ausgebildeten FaMIs in der
Fachrichtung Medizinische Dokumentation sind die Perspektiven nach der
erfolgreichen Ausbildung sehr vielversprechend. In der heutigen
Arbeitswelt gibt es nicht mehr den einen Arbeitsplatz, bei dem man
lernt, 40 Jahre arbeitet und schließlich in Rente geht. Doch bietet der
Abschluss in der medizinischen Dokumentation bereits eine Vielzahl an
möglichen Arbeitsgebieten und bildet auch eine Grundlage für
verschiedene Fort- und Weiterbildungen, im medizinischen wie auch im
informationswissenschaftlichen Bereich.
Als
Berufseinsteiger im öffentlichen Dienst wird ein FaMI in der
Entgeltgruppe 8 bzw. 9 (TVöD) eingeordnet, ca. 2000,- € brutto –
Verhandlungsgeschick ist dabei von großem Vorteil. Bspw. in pharmazeutischen Unternehmen ist das Gehalt frei verhandelbar.
Info als Dokument: pdf-Format Word Wo kann man sich noch informieren ? http://www.berlin.ihk.de http://www.dvmd.de/ Berufsverband (Deutscher Verband Medizinischer Dokumentare) http://www.dvmd.de/berufsbild/faMI.php http://www.fami4u.de/ http://www.bibb.de/de/index.htm http://www.ub.hu-berlin.de/azubi/azubiseite/index.htm Infoflyer: http://www.dvmd.de/downloads/berufsbild/FAMI_Flyer.pdf ▲ nach oben Ausbildungsordnung Lehrinhalte am OSZ-Gesundheit: Am OSZ Gesundheit I findet der medizinspezifische Teil der schulischen Bildung statt. Folgende Unterrichtsthemen spielen eine Rolle: - Medizinische Fachkunde (Körperaufbau, Körperfunktionen, Krankheitslehre) - Medizinische Terminologie (Fachsprache der Medizin) - Pharmakologie (Arzneimittellehre) - Medizinische Dokumentation Diese vier Themengebiete werden dabei durch zwei sich ergänzende Unterrichtsmethoden erarbeitet: 1. mittels eines "normalen" Unterrichts und 2. mittels vier dauerhaften Projekten. Diese Projekte sind die Simulierung a. einer Arztpraxis mit erfundenen Patienten b. einer Krankenstation (ebenfalls mit erfundenen Patienten) und Hinzu kommt in wirklicher Form ein Internetauftritt zu einem medizinischen oder medizindokumentarischen Thema. a. den Schüler/ die Schülerin effektiv auf die Prüfung vorzubereiten, b. den Unterricht praxisbezogen (und nicht nur theoretisch) zu gestalten und c. die ganze Sache interessant auszukleiden. Den genauen Lehrplan für die medizinspezifischen Inhalte kann man hier nachsehen. Inhalte:http://www.dvmd.de/downloads/berufsbild/positionspapier_duale_ausbildung.pdf Aufgabenbeispiel: http://www.charite.de/unfallchirurgie/doc/ Projektprotokoll zur klinischen Studie Klinische Studie Migräne Ex ▲ nach oben Stundentafel ▲ nach oben Aktuelles
Zwei Berliner FaMI Med Doku-Auszubildende
schlossen ihre Ausbildung, bzw. ihre IHK-Prüfung als „bundesweit beste
Auszubildende“ ab: Diana Busch (2010) und Ina Zimpel (2006) http://www.ihkberlin.de/aus_und_weiterbildung/bildungspolitik/Berufsorientierung_/1144194.html Fachartikel zur Ausbildung zum FAMI MedDoku http://www.dvmd.de/downloads/aktuelles/M_u_K_7-2007_zu_MD-Bedarf.pdf Projekte etc. des OSZ-Bürowirtschaft in Berlin: http://fami.oszbueroverw.de/ ▲ nach oben Termine
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